Potenziale finden
Wir gehen Ihre Prozesse durch und suchen die Stellen, an denen KI wirklich Zeit spart oder Qualität verbessert. Ergebnis ist eine kurze Liste, sortiert nach Nutzen.
Die Frage ist selten, ob KI etwas kann. Sie ist, wo sie bei Ihnen wirklich etwas bringt, was das kostet und wie Ihre Daten dabei geschützt bleiben. Ich beantworte das an Ihren eigenen Prozessen, nicht an Beispielen aus einer Präsentation.
Meist ist es eine dieser vier Fragen. Erkennen Sie eine wieder, sind Sie hier richtig.
„Alle reden von KI – aber wo bringt sie uns konkret etwas?"
„Unsere Leute nutzen längst ChatGPT. Was passiert dabei mit unseren Daten?"
„Der EU AI Act verlangt KI-Kompetenz. Was heißt das für uns?"
„Ein Teil des Teams ist begeistert, der andere blockt. Wie kriegen wir alle mit?"
Nicht jeder dieser Fälle passt zu Ihnen – und Ihr wichtigster steht vermutlich nicht dabei. Die Liste soll zeigen, wie breit das Feld ist, bevor wir in der Analyse Ihre eigenen Fälle suchen. Die kursiven Zeilen beschreiben, wie so etwas im Alltag aussieht.
Eingehende Post wird vorsortiert, nach Dringlichkeit eingeordnet und mit einem Antwortentwurf versehen. Bearbeitet wird weiterhin von Menschen – nur schneller.
Aus sechzig Mails am Morgen werden vier, die sofort jemanden brauchen. Der Rest wartet mit fertigem Entwurf.
Wiederkehrende Dokumente entstehen als Entwurf in Ihrem Aufbau und mit Ihren Textbausteinen, statt jedes Mal von der leeren Seite zu starten.
Aus der Gesprächsnotiz nach dem Ortstermin wird ein Angebotsentwurf, der nur noch geprüft und gerechnet werden muss.
Eingangsbelege auslesen, Positionen gegen Bestellung oder Vertrag prüfen und zur Buchung vorbereiten. Auffälliges kommt auf den Tisch, der Rest läuft durch.
Nur Rechnungen mit Abweichung zur Bestellung werden vorgelegt – das sind erfahrungsgemäß die wenigsten.
Aus Besprechungen entstehen Protokoll, Aufgabenliste und Zuständigkeiten, ohne dass jemand nebenher mitschreibt und es abends nachbereitet.
Nach dem Termin liegt das Protokoll vor, bevor die Teilnehmer wieder am Schreibtisch sind.
Neue Datensätze auf Dubletten, Format und Vollständigkeit prüfen, bevor sie im System landen – dort, wo Fehler später teuer nachzuarbeiten sind.
Eine neue Lieferantenadresse wird beim Anlegen mit dem Bestand abgeglichen statt ein Jahr später beim Aufräumen.
Jede Anfrage bekommt eine erste Einordnung, ob sie zum Betrieb passt – damit knappe Kapazität in die Projekte geht, die sich rechnen.
Ein Handwerksbetrieb erkennt vor dem Rückruf, ob die Anfrage in sein Leistungsspektrum und seinen Radius fällt.
Angebote und Termine melden sich von selbst zurück, statt in einer Wiedervorlage zu liegen, die niemand regelmäßig durchgeht.
Nach zehn Tagen ohne Antwort geht eine freundliche Nachfrage raus – oder ein Hinweis an den Vertrieb.
Ein Assistent auf Website oder im Kundenportal beantwortet wiederkehrende Fragen aus Ihren eigenen Unterlagen – mit Quelle, nicht aus dem Gedächtnis eines Sprachmodells.
Fragen zu Lieferzeiten, Produktdetails oder Garantie werden abends und am Wochenende beantwortet.
Vergabeportale und Fachquellen werden beobachtet und das Passende zusammengefasst vorgelegt, statt dass jemand jeden Morgen Portale durchklickt.
Morgens liegen drei relevante Ausschreibungen mit Frist und Kernanforderung im Postfach.
Ein vorhandener Fachtext wird für Newsletter, Netzwerk und Kurzfassung aufbereitet – in Ihrer Sprache, nicht im Tonfall eines allgemeinen Werkzeugs.
Aus einem Projektbericht entstehen drei Formate, die vor der Veröffentlichung nur noch freigegeben werden.
Ein Assistent, der aus Handbüchern, Richtlinien und alten Angeboten antwortet – mit Quellenangabe, damit die Antwort nachprüfbar bleibt.
Neue Mitarbeitende finden in Tagen, wofür sie sonst Wochen suchen oder Kollegen unterbrechen.
Zahlen aus Warenwirtschaft, CRM und Tabellen laufen zu einer Auswertung zusammen, regelmäßig und ohne dass jemand exportiert und zusammenkopiert.
Montagmorgen liegt die Auswertung vor, statt dass sie jemand zwei Stunden lang baut.
Kennzahlen kommen nicht nur als Tabelle, sondern mit zwei Sätzen dazu, was sich verändert hat und woran es liegen könnte.
Der Monatsbericht benennt den Ausreißer selbst, statt ihn in Zeile 47 zu verstecken.
Änderungen an den Regelwerken, die für Sie gelten, werden beobachtet und zusammengefasst – zusammen mit dem, was sich für Sie ändert.
Eine geänderte Norm kommt als kurzer Hinweis, nicht als achtzigseitiges PDF ohne Kommentar.
Texte, Stammdaten oder Formulare gegen Ihre eigenen Regeln prüfen, bevor sie herausgehen – dort, wo Fehler Nacharbeit oder Reklamation erzeugen.
Ein Angebot ohne Zahlungsziel oder mit veralteter Preisliste geht gar nicht erst raus.
Fachtexte in andere Sprachen oder für eine andere Zielgruppe übertragen, mit Ihren Begriffen statt denen eines allgemeinen Übersetzers.
Die Betriebsanleitung nennt das Bauteil so, wie es auch im Ersatzteilkatalog heißt.
Berichte entstehen dort, wo die Arbeit passiert – eingesprochen statt abends am Rechner aus dem Gedächtnis nachgetragen.
Der Monteur spricht den Einsatzbericht ins Telefon, strukturiert wird er automatisch.
Bilderkennung findet Kratzer, fehlende Teile oder falsche Etiketten – dort, wo heute jemand hinschaut und irgendwann müde wird.
Die Vollständigkeit einer Verpackung wird geprüft, bevor der Karton geschlossen wird.
Auffällige Messwerte melden sich, bevor etwas stehen bleibt. Voraussetzung ist, dass die Maschinen ihre Daten überhaupt herausgeben.
Ein Lager läuft seit Wochen wärmer als üblich – der Hinweis kommt vor dem Ausfall, nicht danach.
Aufträge, Fahrzeiten und verfügbare Leute werden zu einem Vorschlag für den Tag zusammengelegt, den die Disposition anpasst statt ihn zu bauen.
Der Tourenplan liegt morgens als Entwurf vor und berücksichtigt den Krankheitsfall von gestern Abend.
Vieles davon lässt sich mit Anwendungen umsetzen, die es bereits gibt – oder mit Automatisierung ganz ohne KI. Was im Einzelfall günstiger und robuster ist, entscheidet sich am konkreten Prozess, nicht an der Technik.
Fünfzehn Fragen, etwa fünf Minuten. Keine Skala von eins bis fünf, sondern konkrete Aussagen zum Ankreuzen. Sie erfahren getrennt voneinander, wie viel bei Ihnen zu holen ist und ob die Voraussetzungen dafür stehen.
Kein Strategiepapier, das ein halbes Jahr reift. Erst ein überschaubarer Pilot – wenn der überzeugt, wird ausgebaut.
Wir gehen Ihre Prozesse durch und suchen die Stellen, an denen KI wirklich Zeit spart oder Qualität verbessert. Ergebnis ist eine kurze Liste, sortiert nach Nutzen.
Ein Anwendungsfall wird umgesetzt, klar abgegrenzt und kalkulierbar. In der Regel liegt nach wenigen Wochen ein Ergebnis vor, das Ihre Leute benutzen können.
Was sich bewährt, wird ausgeweitet – zusammen mit einer Nutzungsrichtlinie und der Schulung Ihres Teams, damit die Werkzeuge auch richtig eingesetzt werden.
Damit Sie vorab wissen, worauf Sie sich einlassen – statt es erst im Gespräch zu erfahren.
Ein Tag: Wir gehen Ihre Prozesse durch und suchen die Stellen, an denen KI oder Automatisierung wirklich etwas bringen. Sie erhalten eine nach Nutzen sortierte Übersicht aller gefundenen Potenziale – meist mehr, als Sie erwarten – und für die zwei bis drei, die sich als Pilot eignen, eine belastbare Aufwandsschätzung. Für die übrigen wäre jede Zahl geraten, solange sie nicht durchdacht sind. Beauftragen Sie danach einen Piloten, rechne ich diesen Betrag an.
Standortbestimmung: Datenlage, vorhandene Werkzeuge, Kompetenz im Team und die Pflichten aus dem EU AI Act. Am nützlichsten als zweiter Schritt, gemessen an einem konkreten Vorhaben – oder gleich als Einstieg, wenn bei Ihnen bereits KI genutzt wird, ohne dass es geregelt ist.
Ein Anwendungsfall, produktiv umgesetzt und von Ihren Leuten nutzbar. Umfang und Festpreis stehen nach der Potenzialanalyse fest – Sie müssen sich also nicht auf eine Schätzung verlassen, bevor klar ist, worum es geht.
Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer; die Angebote richten sich an Unternehmen. Laufende Kosten für den gewählten KI-Dienst, Lizenzen und Betrieb kommen hinzu und werden vorher offen ausgewiesen.
Neben dem Anwendungsfall selbst gehört ein Rahmen dazu – sonst entsteht ein Werkzeug, das niemand benutzen darf oder benutzen will.
Seit Februar 2025 müssen Unternehmen dafür sorgen, dass ihre Mitarbeitenden über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Ich kläre, was das für Ihre Rollen bedeutet, und schule entsprechend.
Eine verständliche Regelung, welche Werkzeuge für welche Daten erlaubt sind – kurz genug, dass sie auch gelesen wird.
Ein geschäftlicher Zugang statt privater Konten – Mistral, Claude oder Azure OpenAI in EU-Regionen: Verarbeitung in Europa, Ihre Inhalte fließen nicht ins Modelltraining, der Zugriff ist geregelt.
Festlegen, wo ein Vorschlag der KI geprüft werden muss und wo nicht. Ohne diese Grenze entsteht entweder Misstrauen oder unkontrollierte Übernahme.
Nicht „so funktioniert ein Sprachmodell", sondern: So schreiben Sie eine Anfrage, die brauchbare Ergebnisse liefert – an Beispielen aus Ihrem Alltag.
Skepsis ist selten Bequemlichkeit, meist ist es Sorge um den eigenen Arbeitsplatz. Wer das anspricht, kommt weiter als mit noch einer Schulungsstunde.
Der häufigste Grund, warum KI-Projekte im Mittelstand nicht starten, ist die Sorge um Betriebsgeheimnisse. Zu Recht: Wer Firmendaten in ein privates Chatkonto tippt, gibt sie aus der Hand.
Es gibt aber mehrere Wege, das sauber zu lösen. Ich arbeite mit Diensten, die sich vertraglich und technisch DSGVO-konform betreiben lassen: Mistral als europäischer Anbieter mit Verarbeitung in der EU, Claude über EU-Regionen, oder Azure OpenAI in einem Ihrer eigenen Mandanten. Für manche Fälle reicht auch ein Modell, das vollständig bei Ihnen im Haus läuft.
Gemeinsam ist allen: Verarbeitung in der EU, Auftragsverarbeitungsvertrag, keine Nutzung Ihrer Inhalte zum Training. Welcher Dienst passt, entscheidet der Anwendungsfall – ich bin an keinen Anbieter gebunden und verdiene an keiner Lizenz mit. Ihre Daten bleiben Ihr Eigentum.
KI ist kein Selbstzweck. In diesen Fällen sage ich Ihnen das lieber vorher:
Zur Klarstellung: Ich berate technisch und organisatorisch. Rechtsberatung zum EU AI Act oder zur DSGVO gehört zu Ihrer Kanzlei – ich sorge dafür, dass die technische Umsetzung dazu passt.
Ich bin André Bierwirth, seit 1988 in der IT und seit 2017 selbstständig. Zertifiziert als KI-Berater und KI-Manager, Microsoft Partner. Meine Kunden sind unter anderem die DQS-Gruppe und GRITEC – Umfelder, in denen Nachvollziehbarkeit keine Kür ist, weil Zertifizierungen daran hängen.
Sie arbeiten direkt mit mir, ohne Junior-Team dazwischen. Das begrenzt die Zahl gleichzeitiger Projekte, macht aber die Wege kurz und die Antworten konkret.
Bringen Sie eine Frage oder einen Prozess mit, bei dem Sie KI vermuten. Nach dreißig Minuten wissen Sie, ob sich der Aufwand lohnt – und falls nicht, woran es liegt.
Geht es bei Ihnen eher um wiederkehrende Prozesse als um KI? Dann führt die Prozessautomatisierung weiter. Und wer selbst automatisieren lernen möchte, findet das im Kurs n8n Basic.